Altes Brauchtum tief verwurzelt der alte Brauch des Aperschnalzens
in Brauchtum und Feiertage
08.11.2017 08:17
von
Boardbote
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Altes Brauchtum tief verwurzelt der alte Brauch des Aperschnalzens
In der Winterzeit wird das sonst so beschauliche Alpenvorland rund um den Rupertiwinkel wieder von lauten Peitschenknallen durchzogen
Mehrere Frauen und Männer in festlich gekleideter Tracht stehen in einer Reihe hintereinander und schnalzen mit ihren drei Meter langen „Goaßln“ – den Peitschen – im Takt in die Luft: die Aperschnalzer. Der Brauch geht hunderte Jahre zurück, als die Winter besonders kalt und streng waren. Die Bewohner des Berchtesgadener Landes wollten der dunklen Jahreszeit so schnell wie möglich ein Ende setzen und mit den lauten Klängen der Peitschen die bösen Geister der Kälte und der Finsternis vertreiben. Noch heute wird jedes Jahr im Winter, zwischen dem zweiten Weihnachtsfeiertag und Fasching der alte Brauch des Aperschnalzens zum Leben erweckt.
Am 14. Januar 2018 finden etwa in Saaldorf-Surheim und in Ainring, am 21. Januar in Teisendorf sowie am 28. Januar rund um den Waginger See in Palling die Gebietsschnalzen statt. Das große Preisschnalzen am 3. und 4. Februar mit zahlreichen Kinder- und Jugendgruppen und weiteren 130 Gruppen aus dem bayerischen Rupertiwinkel gilt als Highlight und als größte Winterbrauchtumsveranstaltung in der Region. (BSZ)