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Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Küken schreddern fällt heute
Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Küken schreddern fällt heute
in Tiere Neuigkeiten aus dem Netz ! 13.06.2019 08:12von Uschi •

Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Küken schreddern fällt heute
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Das Bundesverwaltungsgericht verkündet am Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Urteil zum massenhaften Töten von männlichen Küken in der deutschen Geflügelwirtschaft. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht in Leipzig muss darüber entscheiden, ob die in den Brütereien weit verbreitete Praxis mit dem Tierschutz vereinbar ist. Ein Überblick über den Rechtsstreit, die Gründe für diese Praxis und mögliche Alternativen:
Warum werden männliche Küken getötet?
Männliche Eintagsküken aus Legehennenrassen werden in der Regel vergast und geschreddert, weil sie keine Eier legen und zu wenig Fleisch ansetzen. Die Agrarbranche hat also schlicht keine Verwendung für sie. Die Unternehmen sehen derzeit wirtschaftlich keine andere Möglichkeit. Rund 45 Millionen männliche Küken werden deshalb jedes Jahr in Deutschland getötet.
Ein Verbot des Kükentötens ohne Alternative würde laut Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft „mittelfristig zu erheblichen Lücken“ bei der Versorgung mit Eiern führen. Die Branche will demnach aus dem „aktuell weltweit praktizierten Kükentöten“ aussteigen, „sobald eine praxistaugliche Alternative vorliegt“.hier weiter lesen
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RE: Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Küken schreddern fällt heute
in Tiere Neuigkeiten aus dem Netz ! 13.06.2019 18:49von Uschi •

Das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht bleibt vorerst rechtmäßig. Bis zur Einführung alternativer Verfahren dürften Brutbetriebe weiter so vorgehen, urteilte das Bundesverwaltungsgericht.
Jedes Jahr werden allein in Deutschland rund 45 Millionen männliche Küken kurz nach der Geburt getötet. Das darf auch vorerst so bleiben, urteilte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Die Richter hatten abzuwägen, ob Brutbetrieben die Aufzucht der Tiere wirtschaftlich zuzumuten oder ob das Töten der Küken ethisch vertretbar ist. Das Ergebnis: Die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien seien zwar allein kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Bis Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der Praxis aber noch rechtmäßig.
Männliche Küken sind für die Fleisch- und Eierproduktion ungeeignet. In der EU wird es deshalb geduldet, dass sie in der Legehennenzucht innerhalb von 72 Stunden nach ihrem Schlüpfen geschreddert oder vergast werden.
Jahrelange Praxis verhindert sofortiges Verbot
Genau dieses Dulden des Vorgehens innerhalb der EU haben die Richter nun zum Anlass genommen, kein sofortiges Verbot für das Massentöten zu verhängen. In der Pressemitteilung des Gerichtes heißt es dazu:
"Die bisherige Praxis wurde allerdings - ausgehend von einer damaligen Vorstellungen entsprechenden geringeren Gewichtung des Tierschutzes - jahrzehntelang hingenommen. Vor diesem Hintergrund kann von den Brutbetrieben eine sofortige Umstellung ihrer Betriebsweise nicht verlangt werden."hier

RE: Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Küken schreddern fällt heute
in Tiere Neuigkeiten aus dem Netz ! 14.06.2019 12:02von Lyn •

An diesem Urteil erkennt man dass, das Grundgesetz, das auf dem Papier steht, leider nur Makulatur ist.
Es ist dehnbar wie ein Gummiband und so dehnbar wie die Politik, die Wirtschaft es braucht. Es stellt sich mir die Frage, nach welchen Spielregeln lebt unsere Gesellschaft, wenn das Grundgesetz ausgehebelt.
Das Grundgesetz, ist die Hausordnung unserer Gesellschaft, Regeln nach denen wir leben,...
Das Urteil löste bei mir nur Unverständnis aus und stellt vieles Infrage,...
Euch eine positive neue Woche, ... - In diesem Sinne,...

RE: Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Küken schreddern fällt heute
in Tiere Neuigkeiten aus dem Netz ! 14.06.2019 18:53von Uschi •

eigentlich ist es ja egal wann sie geschlachtet werden
nur das sie kein Leben erleben durften
aber das schreddern ist scheinbar für die Kücken schmerzhaft
und das muss nicht sein.
Ihr Ministerium fördere mit mehr als acht Millionen Euro verschiedene Verfahren und Initiativen, die das Kükentöten zukünftig überflüssig machen sollen, sagte Klöckner. Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Oliver Krischer, sagte der "Rheinischen Post", dass es schon eine serienreife Technik zur Geschlechtsbestimmung im Ei gebe, die das Schlüpfen und damit auch das Töten männlicher Küken verhindern könne. Die Kosten lägen bei weniger als zwei Cent pro Ei.

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