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#1

Mein Daunenbett

in Rehmann Horst und seine Gedichte 30.11.2023 10:14
von Rehmann | 3.752 Beiträge | 8456 Punkte

Mein Daunenbett

Wenn früh morgens der Wecker schellt,
dass sich mein Haarschopf aufwärts stellt,
vergrab ich mich, schnell und komplett,
noch einmal, in mein Daunenbett.

Doch es hilft nichts, ich muss hinaus,
ins ständig wache Weltenhaus,
ein paar Minuten, weil´s so nett,
gönn ich mir noch im Daunenbett.

Dann geht’s los, mit argem Gejaul,
ich schufte wie ein Ackergaul.
Dienstschluss, ich werd zum Düsenjet,
denk nur noch an mein Daunenbett.

Restlos gerädert, schlaff und müd,
die Energie völlig versprüht,
steh ich da, wie ein morsches Brett,
sehne mich, nach mein Daunenbett.

Laut gähnend, ausgelaugt, fast tot,
fall ich in allergrößter Not,
hinein, vollkommen bekleidet,
in mein geliebtes - Daunenbett.

© Horst Rehmann


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#2

RE: Mein Daunenbett

in Rehmann Horst und seine Gedichte 30.11.2023 14:17
von BlattimWind | 4.830 Beiträge | 9462 Punkte

Ja, lieber Horst, zum Glück sind wir (jedenfalls die meisten hier) "freischaffend" und der Wecker ist nur noch selten im Dienst. Das ist ein großes Privileg, finde ich und bin sehr dankbar dafür.


Die Fähigkeit, im Frieden mit anderen Menschen und mit der Welt zu leben, hängt sehr weitgehend von der Fähigkeit ab, im Frieden mit sich selbst zu leben. [Thich Nhat Hanh]
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