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#1

Narben

in Rehmann Horst und seine Gedichte 14.04.2015 09:45
von Rehmann | 3.752 Beiträge | 8456 Punkte

Narben

Vom Schmerz gepeinigt und verwirrt,
das weinende Herz zersprungen,
im Liebesglück total verirrt,
von der Dunkelheit verschlungen.

Manch Träne sinnlos vergossen,
tagtäglich die Seele gequält,
bis alle Wunden geschlossen,
enthaltsames Leben gewählt.

Geblieben sind tiefe Narben,
bedeckt mit Risse und Streifen,
deren verschiedene Farben,
Gewesenes nicht begreifen.

Irgendwann ist alles verheilt,
es schleicht ein Liebestraum sich ein,
hat in den Narben lang verweilt,
tritt nun heraus - als Sonnenschein.

© Horst Rehmann


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#2

RE: Narben

in Rehmann Horst und seine Gedichte 14.04.2015 11:15
von Christrose (gelöscht)
avatar

danke Horst,

bist Du traurig, dass Du so traurige Gedichte schreibst? hoffentlich nicht und ich hoffe es geht dir gut

ich selbst bin zwar bisschen angeschlagen und traurig wegen des Todes meines Mannes,

aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal geweint hätte,

vielleicht als Kind, oder als Jugendliche aus Liebeskummer ...

ich weiß nicht, ob das normal ist, dass ich keine "Tränen" habe ... ???





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zuletzt bearbeitet 01.06.2015 16:04 | nach oben springen

#3

RE: Narben

in Rehmann Horst und seine Gedichte 14.04.2015 12:46
von Gerbera | 6.409 Beiträge | 7632 Punkte

Es ist gut, dass sich die Narben heilen und die Sonne wieder scheinen kann

vielen Dank für das einfühlsame Gedicht



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