in Gedichte und Lieder im Advent
23.12.2015 19:10
von
Uschi
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Tannengeflüster
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Wenn die ersten Fröste knistern in dem Wald bei Bayrisch-Moos geht ein Wispern und ein Flüstern in den Tannenbäumen los, ein Gekicher und Gesumm ringsherum.
Eine Tanne lernt Gedichte, eine Lärche hört ihr zu. Eine dicke, alte Fichte sagt verdrießlich: "Gebt doch Ruh! Kerzenlicht und Weihnachtszeit sind noch weit!
Vierundzwanzig lange Tage wird gekräuselt und gestutzt und das Wäldchen ohne Frage wunderhübsch herausgeputzt. Wer noch fragt; Wieso? Warum? der ist dumm.
Was das Flüstern hier bedeutet, weiß man selbst im Spatzennest: Jeder Tannenbaum bereitet sich nun vor auf Weihnachtsfest. Denn ein Weihnachtsbaum zu sein: das ist fein! James Krüss (1926-1997)
zuletzt bearbeitet 23.12.2015 19:13 |
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