Die beste Option unter den kostenlosen Virenschutz-Programmen
Vergleicht man die Funktionen von kostenlosen und kostenpflichtigen Programmen im Detail, ist das Ergebnis eindeutig. In einem aktuellen Test der Stiftung Warentest („test“, Ausgabe 04/2016) von 17 Sicherheitsprogrammen, darunter drei kostenlose und der Windows Defender schnitten Bezahlprogramme deutlich besser ab. Die Gratisprogramme erhalten durchgehend nur die Note „befriedigend“. „Wer sparen will, ist mit den Gratisprogrammen von AVG, Avira und Avast etwas besser geschützt als mit Windows Defender und Firewall“, so das Fazit des Tests. Warentester Peter Knaak empfiehlt AVG AntiVirus Free als beste Option.
Gute Bezahlprogramme hingegen schützen am besten. Testsieger ist Bullguard Internet Security 2016 (60 Euro pro Jahr), das bereits die Jahreslizenz für drei Rechner enthält. Für PCs ohne Netzwerk empfiehlt Knaak Eset für 35 Euro. „Es ist preiswert, gut und vielseitig, bietet Browserschutz und eignet sich als Rettungsmedium.“
Preistipp unter den kostenpflichtigen Virenschutz-Programmen
Auch die Zeitschrift „PC Magazin“ (01/2016) hat Anfang des Jahres Sicherheitsprogramme getestet. Preistipp wurde hier Eset Smart Security 2016 – vor allem durch eine geringe Anzahl von Fehlalarmen. Den ersten Platz belegt in diesem Test die Kapersky Total Security Suite 2016 (rund 70 Euro). Jan Kaden vom „PC Magazin“ übt aber auch Kritik an den Suiten, die sich ab und zu selbst wie Diebe verhalten. „Der kostenlose Avira-Scanner blendet Werbefenster ein, McAfee wechselt die Browser-Startseite, Bitdefender schickt mir E-Mails mit kaputten Links.“ Ebenso kritisch: Fast alle Suiten wollen persönliche Daten. Hier zeigt sich noch Verbesserungsbedarf.
• Quelle: dpa