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Die Jugend von heute
Die Jugend von heute
in Rehmann Horst und seine Gedichte 18.09.2017 10:40von Rehmann •

Die Jugend von heute
Es plappert heute die Jugend,
alles Alte ist primitiv,
sicher ist es ihre Tu gend,
sie sehen Neues - positiv.
Die Technik ist zwar fortschrittlich,
und vieles ist in ihrem Sinn,
gedacht wird jedoch wirtschaftlich,
und es geht meistens um Gewinn.
Romantik wie in alter Zeit,
für junge Menschen ein Tabu,
sie wollen kein Leben zu Zweit,
sind mit ihrem “Tablet“ per Du.
Spazieren gehen im Mondschein,
ist altmodisch, einfach nicht “In“,
gemütliches Beisammensein,
einfach sinnlos, ganz ohne “PIN“.
Die Alten nennen sie Spießer,
rennen selbst am Leben vorbei,
kennen nicht das Wort “Genießer“,
und nicht die Sternennacht im Mai.
Was nützt Whatsapp und SMS,
wenn das Miteinander verkommt,
es wäre nötig - ein Prozess,
namens “Mensch änd´re dich“ -
und zwar prompt.
© Horst Rehmann

RE: Die Jugend von heute
in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.09.2017 13:43von BlattimWind •

Horst, stimmt alles, aaaaaber
„Die Jugend von heute“ hat doch scheinbar ein hartnäckiges Durchhaltevermögen...
Schon Sokrates (* 469 v. Chr. † 399 v. Chr.) stellte fest:
„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
Ja – und gestern - nein vorgestern waren wir selbst „die Jugend von heute“, nicht immer zur Freude unserer Eltern und aller Erwachsenen - mit Beatlesfrisuren, Schlaghosen, Reifröcken und Petticoats, Kofferradios, lauter Beatclub-Musik, Aufmüpfigkeit in der Schule, Bücher lesen die halbe Nacht u.v.m.

RE: Die Jugend von heute
in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.09.2017 17:48von Mai •

für das Gedicht.
@BlattimWind
Ich bin da ganz bei Dir, aber mir tut die Jugend von heute trotzdem leid. Sie scheinen die direkte Kommunikation immer mehr zu verlieren. Da saßen z. B. drei Burschen und zwei Mädchen an einem Tisch im Kaffeehaus. Jeder hat sein Smartphone in der Hand und den Blick nur darauf gerichtet. Die haben in der Zeit nicht ein einziges Wort miteinander ausgetauscht und das waren bestimmt 1 1/2 Stunden. So ein Kaffeehaus-Besuch ist ohnehin nicht mehr billig, aber um sich dort dann auch nur über das Smartphone zu unterhalten, da denke ich mir schon meinen Teil. Meiner Freundin und mir ist die Zeit zu kurz gewesen, um sich auszutauschen, aber auch ihr ist das aufgefallen und sie hat sich auch dazu geäußert: "Was wir jetzt wohl zu viel geredet haben, haben die total eingespart.
Ich habe von denen kein einziges Wort gehört."
Das finde ich eigentlich traurig, aber das ist wohl die digitale Entwicklung. Mir persönlich ist immer noch der reale Kontakt lieber und wenn er dann noch mit einem Kaffeehaus-Besuch verbunden ist, dann genieße ich das.

RE: Die Jugend von heute
in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.09.2017 21:20von Rehmann •

Das was Du hier schilderst, erlebe ich tagtäglich, ob im Cafe, auf Spaziergängen oder in Wartezimmern, einfach überall da, wo man sich normalerweise ganz toll unterhalten könnte. Irgendwann, wenn diese Jugend in die Jahre kommt, wird sie es noch bitter bereuen, nie vernünftig an Unterhaltungen teilgenommen zu haben.
LG
H. Rehmann

RE: Die Jugend von heute
in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.09.2017 21:23von Rehmann •

Zitat von BlattimWind im Beitrag #3
Horst, stimmt alles, aaaaaber
„Die Jugend von heute“ hat doch scheinbar ein hartnäckiges Durchhaltevermögen...
Schon Sokrates (* 469 v. Chr. † 399 v. Chr.) stellte fest:
„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
Ja – und gestern - nein vorgesternwaren wir selbst „die Jugend von heute“, nicht immer zur Freude unserer Eltern und aller Erwachsenen - mit Beatlesfrisuren, Schlaghosen, Reifröcken und Petticoats, Kofferradios, lauter Beatclub-Musik, Aufmüpfigkeit in der Schule, Bücher lesen die halbe Nacht u.v.m.
Vielleicht geht unserer Jugend ja irgendwann mal ein Licht auf !

LG
H. Rehmann

RE: Die Jugend von heute
in Rehmann Horst und seine Gedichte 19.09.2017 21:29von Gert •

Gibt es "die Jugend"?
Es gibt junge Menschen, die ganz unterschiedlich sind.
Hier im Ort gibt es einige, die ganz normal sind. Sie reden auch normal und mit einigen kann man sich sogar unterhalten.
Gewiss, es gibt auch andere, die das Handy nicht mehr aus den fingern bekommen. aber das ist eigentlich nicht die Regel.
Mein Jüngster unterhält sich gern und viel. Nun gut, er ist schon über dreißig. Er mag keine Smartphons.
Sein Freund auch nicht und der erzieht seinen Sohn, bei dem mein Junior Pate ist, auch dazu, eher draußen zu sein und sich Beschäftigung zu suchen, als drin vor der Glotze zu hocken.
Finde gut.
Gert
Furcht ist nicht in der Liebe

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