ich glaube, es gibt da eine Wechselwirkung. Macht erzeugt Angst. Sie erzeugt Angst bei denjenigen, die keine Macht haben oder zu haben glauben und mit der Begegnung mit jemandem, der, ihrer Meinung nach, Macht hat, nicht offen umgehen können.
Macht kann Ängste anderer instrumentalisieren und einen selbstlaufenden Prozess von "Fluchtreaktionen" erzeugen oder auch von Unterwerfung.
Lange hat das System DDR auch damit funktioniert.
Irgendwann erkennt jemand, dass "der Kaiser nackt ist" und das ändert alles.
Mit Macht kann man, wenn man ein Stück davon ergattert hat, spielen. Aber man sollte es nicht zu lange tun, sonst fällt einem dieses Spiel auf die Füße.
Gert